FÖRDERN,
WAS BEWEGT.
Mit dem Flow Fund denken wir Finanzierung neu. Wir vergeben nicht nur Geld, wir teilen auch die Macht, darüber zu entscheiden.
Mit dem Flow Fund denken wir Finanzierung neu. Wir vergeben nicht nur Geld, wir teilen auch die Macht, darüber zu entscheiden.
Der Flow Fund ist mehr als ein Förderinstrument. Er ist ein praktischer Versuch, Vertrauen und Verantwortung neu miteinander zu verbinden – und so bessere Entscheidungen für die Menschen vor Ort entstehen zu lassen. Bei uns entscheiden nicht Stiftungen und ihre Gremien, sondern jene, die ihre Region aktiv mitgestalten. Sie wissen, was funktioniert und wer Unterstützung braucht. Deshalb fließen Fördermittel dorthin, wo sie konkret etwas bewegen können.
TEILHABE FÜR
OSTDEUTSCHLAND
»Der Flow Fund bedeutet echte Teilhabe und gibt jungen Menschen mit Fluchterfahrung, migrantischen Frauen mit wenig Bildungschancen und politischen Initiativen den Raum, sich selbst zu organisieren, sichtbar zu werden und ihre Ideen umzusetzen.«
»Der Flow Fund gibt mir die Möglichkeit, zwei Dinge zu verbinden: Menschen zu fördern, die im ländlichen Raum wirklich etwas bewegen und ihnen gleichzeitig eine Plattform zu geben. Die Förderung ohne Papierkram ist dabei ein echtes Zeichen von Vertrauen.«
»Ich möchte den Flow Fund nutzen, um die extrem wichtige Arbeit bereits bestehender Initiativen und Vereine, welche aktuell mit finanziellen Problemen kämpfen, zu würdigen und damit einen kleinen Teil zum Erhalt dieser Strukturen beizutragen.«
»Gerade für Ostdeutschland ist der Flow Fund etwas Besonderes, weil hier nur wenige Stiftungen präsent sind. Der dezentrale Ansatz ermöglicht echten Impact, weil Menschen entscheiden, die ihre Communities kennen und wissen, wo Geld etwas bewegt.«
»Es ist ungewohnt und zugleich empowernd, plötzlich in der Rolle der Gebenden zu stehen. Philanthropie findet oft, trotz bester Absichten, im Elfenbeinturm statt. Unser Projekt zeigt, dass partizipative Fördermodelle tatsächlich möglich sind.«
»Der Flow Fund erkennt die Expertise und Errungenschaften von Akteur:innen in Ostdeutschland an und lässt genügend Spielräume, innovative Förderinstrumente zu entwerfen und unterrepräsentierte Themen und Gruppen zu unterstützen.«
»Was können wir tun, um demokratisches Engagement in Ostdeutschland zu stärken? Der Flow Fund ein zentraler Baustein, um genau darauf eine Antwort zu geben – in einer Form, die nicht nur in der Stiftungswelt Schule machen sollte.«
Die Flow Funder sind junge Menschen aus Ostdeutschland, die sich in ihren Regionen engagieren und Veränderung anstoßen. Sie entscheiden, welche Initiativen und Projekte Fördermittel erhalten – nicht aus der Distanz, sondern auf Grundlage eigener Erfahrungen vor Ort.
Dafür stehen jedem Flow Funder 25.000 Euro zur Verfügung. Begleitend durchlaufen sie ein mehrmonatiges Programm, in dem sie sich mit Fragen von Wirkung und Entscheidungsfindung auseinandersetzen. So fördern sie nicht nur andere, sondern entwickeln auch ihre eigene Haltung und ihr Verständnis von gesellschaftlicher Verantwortung weiter.
Das bewirkt der
Flow Fund vor Ort
Der neue Evaluationsbericht zeigt, wie der Flow Fund zivilgesellschaftliche Initiativen konkret in Ostdeutschland stärkt: Flexible, vertrauensbasierte und unbürokratische Förderung schafft Handlungsspielräume, gibt Engagierten Sicherheit und ermöglicht neue Begegnungen, Netzwerke und nachhaltige Entwicklungen vor Ort.
Die externe Evaluation fasst die Erkenntnisse aus den Förderrunden 2024/25 und 2025/26 zusammen und gibt gleichzeitig Impulse für die Weiterentwicklung des Fördermodells.
Der Flow Fund ist inspiriert von einer Initiative der Pantha Rhea Foundation, einer amerikanischen Schwesterorganisation der Schöpflin Stiftung. 2024 wurde der Flow Fund für Ostdeutschland gemeinsam mit der Kinnings Foundation initiiert. Mitförderer sind unter anderem die Organisation »Effektiv Spenden«, die Alexander Gruner Stiftung, die AKB Stiftung, die Nordmetall-Stiftung und Einzelspender:innen.